Laternderl und Eiserne Schiene, 29. Gottfried Huber Gedächtnis Turnier von Neuaubing

  • Datum: April 2017
  • Ort: Neuaubing
  • Altersgruppe: Aktive, B-Jugend
  • Waffe: Florett, Degen
  • Fechter: Nina Kirchberger, Mara Faina, Lisa Schallenkammer, Maximilian Gartner, Daniel und Armin Martin

Nina siegt mit dem Florett in Neuaubing beim 29. Gottfried-Huber-Gedächtnisturnier

 

Einen großartigen Erfolg konnte Nina Kirchberger in diesem Jahr in Neuaubing in ihrer Altersklasse „Ältere“ B-Jugend erzielen - sie belegte nach einem außerordentlichen Wettkampf den 1. Platz!

 

Gemeinsam mit dem Jahrgang 2004 („Jüngere“ B- Jugend, 3 Starterinnen) wurden am 1. April 2017 im Modus Jede gegen Jede die Plätze mit 7 Teilnehmerinnen ausgefochten. Das erste Gefecht nahm sie sehr konzentriert in Angriff, musste sich  aber aufgrund vieler ungültiger Treffer dann doch knapp ihrer Konkurrentin mit 4:5 geschlagen geben. In den folgenden 3 Gefechten steigerte sich Nina mit großartigen Paraden und Angriffen und verbuchte dafür als Lohn 3 Siege mit 5:3, 5:1, und 5:0.

 

Ihre zweite Niederlage des Turniers erlitt sie dann gegen eine, nur auf Defensive bedachte Gegnerin. Dieses Gefecht war ausschließlich von Taktik geprägt, so dass nach 3 + 1 Minuten (1:1) letztendlich nur der Vorteil der Gegnerin den Sieg brachte. Das letzte Gefecht dieses Turniers  forderte von Nina alle Kraftreserven. Obwohl sie 30 Sekunden vor Ende mit 2:4 hinten lag, legte sie einen fulminanten Schlussspurt hin und konnte 6 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer setzen. In der Nachzeit erlangte sie schließlich mit allerletzter Kraft den Siegtreffer zum 5:4, was ihr schlussendlich den wohlverdienten 1. Platz des Turniers in ihrem Jahrgang 2003 einbrachte.

 

Ihr sauberer und großartiger Fechtstil bewog sogar die Obfrau nach dem Turnier zu dem außergewöhnlichen Lob, dass Nina mit Abstand die beste Fechterin der B- Jugend an diesem Tag war.

 

Bericht von Mario Kirchberger und Redaktion,

Bilder von Mario Kirchberger

 

Einen Tag später starteten fünf Fechter aus Kaufering mit dem Degen in Neuaubing. Auf diesem Marathonturnier hieß es bei den Frauen und Männern jeweils Jeder gegen Jeden, zum Fechten kam man also mehr als genug.

 

Bei den Männern starteten insgesamt 30 Fechter, einer von ihnen war Armin Martin. Er besuchte dieses Turnier jetzt schon das vierte Jahr in Folge und freute sich, dass er, wie jedes Jahr, seine Leistung im Vergleich zum Vorjahr wieder kontinuierlich steigern konnte. So konnte er dieses Jahr schon acht seiner Gefechte für sich entscheiden und auch in fast allen Gefechten viele Treffer setzen. Besonders überraschend war seine tolle Leistung gegen seinen Sohn Daniel, gegen den er durch schnelle und gezielte Aktionen gut mithalten konnte und sich nach einem spannenden Gefecht mit 4:5 geschlagen geben musste. Mal schauen wie das dann im Kampf um die Eiserne Schiene im nächsten Jahr aussehen wird, denn Armin ist bestimmt wieder dabei. Dieses Jahr war er mit dem 25. Platz und vielen gewonnen Gefechten aber vollkommen zufrieden.

 

Auch Maximilian Gartner stand schon zum dritten Mal bei diesem Turnier auf der Planche. An seinen Erfolg vom letzten Jahr (Platz 4) konnte er allerdings nicht mehr anknüpfen. Schon bei seinem dritten Gefecht verletzte er sich an seinem Fußgelenk, kämpfte aber trotz Schmerzen weiter und konnte immerhin 12 seiner 28 Gefechte, also fast die Hälfte, für sich entscheiden. Viele weitere verlor er knapp mit 4:5 und nur in wenigen war er seinen Gegnern komplett unterlegen. Damit landete er am Ende auf Platz 16.

 

Nachdem Daniel Martin im letzten Jahr die begehrte Eiserne Schiene von Neuaubing mit nach Hause nehmen durfte, wollte er seinen Titel am Wochenende natürlich verteidigen. Nach vielen starken Gefechten und guten Auftritten, die Daniel an diesem Tag auf der Fechtbahn hinlegte, reichte es am Ende für 19 Siege und somit nur für den 8. Platz.

 

Am Sonntag starteten außerdem 25 Frauen im Kampf um das Laternderl. Hier nahmen von den VfL Damen Mara Faina und Lisa Schallkammer am Turnier teil.

 

Mara Faina hatte an diesem Tag etwas Pech. Laut eigener Aussage war sie mit ihrer Leistung manchmal unzufrieden, da sie oft zwar die Möglichkeit gehabt hätte zu treffen, dann aber knapp an ihren Gegnerinnen vorbeistieß oder nur zu leicht oder plaqué traf, sodass kein Treffer angezeigt wurde. In dem Gefecht gegen ihre Vereinskollegin und Trainerin Lisa gab sie allerdings alles - und konnte es nach einem spannenden Fight mit 5:4 gewinnen! Außerdem siegte sie noch in sechs weiteren Gefechten und belegte am Ende den 21. Platz.

 

Leider überstand auch Lisa Schallenkammer das Turnier nicht ohne Verletzungen. Sie zerrte oder überdehnte sich im Verlauf des Turniers vermutlich ihren linken Oberschenkel, sodass sie viele Aktionen und Ausfälle nur unter Schmerzen ausführen konnte. Doch Lisa biss die Zähne zusammen und zog alle 24 Kämpfe durch. Umso beeindruckender ist Lisas Leistung, denn nachdem sie sich am letzten Wochenende schon den Titel der Schwäbischen Meisterin im Florett holen konnte, war sie auch bei diesem Turnier mit dem Degen stark. Nur sechsmal musste sie sich geschlagen geben, doch insgesamt 18-mal gewann Lisa ihre Gefechte meist deutlich, trotz ihrer Verletzung! Damit verpasste sie knapp das Treppchen und landete auf Platz 5. Gratulation und gute Besserung!

 

Bericht von Maximilian Gartner

Bilder von Lisa Schallenkammer

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